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25.08.2016

Tafeltrauben: Italien bestimmte mit vielen Varietäten den Handel

(fruchtportal.de) - Vorrangig Victoria, Sugraone und Michele Palieri bestimmten den Handel. Italienische Red Globe eröffneten in Hamburg zu 2,- € je kg ihre Kampagne.

Sultana aus der Türkei sowie Thompson Seedless aus Griechenland befanden sich auf dem zweiten Platz. Spanien beteiligte sich insbesondere mit Crimson Seedless und Sugraone an der Vermarktung.

Aus Frankreich kamen Cardinal und Alphonse Lavallée. Ferienbedingt war die Nachfrage in Köln und München zu schwach, sodass die Aufrufe gesenkt werden mussten. In Berlin bewegten sich die Kurse nicht, da die Versorgung mit dem Zugriff der Kunden harmonierte. In Hamburg verbilligten sich speziell Offerten mit Haltbarkeitsproblemen. In der Hansestadt zeigten sich türkische Sultana bezüglich ihrer Ausfärbung sehr uneinheitlich, sodass sie nur schwer abgesetzt werden konnten.

Äpfel
Von der Menge her dominierte zwar Neuseeland mit Braeburn und Royal Gala, der Fokus der Kunden lag aber ganz klar auf den europäischen Produkten: Deutsche Delbarestivale und Jonagold befanden sich hier an der Spitze. Neu hinzu stießen inländische Royal Gala, Boskoop, Alkmene, James Grieve und Summerred. Elstar und Gravensteiner gewannen an Bedeutung. Frankreich schickte speziell Royal Gala, Elstar und Early Gold, Italien hauptsächlich Royal Gala und nachrangig Granny Smith. Da sich die Versorgung ausdehnte und die Nachfrage zu schwach ausfiel, bröckelten die Notierungen generell oftmals ab. Selbst die gewährten Verbilligungen belebten die Vermarktung nicht immer. Importe aus Übersee hatten es bei der üppigen europäischen Konkurrenz nicht leicht, Beachtung zu generieren. So gaben die Kurse der neuseeländischen und chilenischen Chargen meist nach. Lediglich in München zogen sie hin und wieder etwas an.

Birnen
Spanische und französische Dr. Jules Guyot sowie Santa Maria aus Italien und der Türkei prägten die Szenerie. Williams Christ aus Frankreich, Deutschland und Italien rundeten das Sortiment ab. Einheimische Clapps Liebling verstärkten ihre Präsenz enorm und waren mittlerweile fast überall verfügbar. Die Preise entwickelten sich unterschiedlich: Einerseits kletterten sie infolge verbesserter Unterbringungsmöglichkeiten aufwärts, andererseits tendierten sie wegen eines eingeschränkten Bedarfs auch nach unten. In Berlin und München passte man die Bereitstellung dem Interesse an, sodass die Bewertungen häufig konstant blieben. Zufuhren aus der südlichen Hemisphäre, also Chile, Argentinien und Südafrika, traten kaum noch in Erscheinung und überzeugten hinsichtlich ihrer Qualität nicht komplett. In Hamburg vergünstigten sich chilenische Forelle aufgrund ihrer schlechten Kondition.

Erdbeeren
Beim eher unaufgeregten Geschäft verzeichnete man erste Ermüdungserscheinungen. Wenige Abladungen aus den Niederlanden, Polen und Belgien rundeten das von einheimischen Chargen dominierte Sortiment ab. Die Zufuhren begrenzten sich offenbar, was sich in Frankfurt und Hamburg direkt in ansteigenden Forderungen bemerkbar machte. In München etablierte sich eine weite Preisspanne, da die angebotenen Qualitäten recht unterschiedlich waren: Am teuersten präsentierten sich exklusive Partien vom Bodensee. In Berlin veränderten sich die Bewertungen nicht, da man die Bereitstellung den Unterbringungsmöglichkeiten anpasste. In Köln, wo der Verkauf selbst zum Wochenschluss hinter den Erwartungen blieb, verfestigten sich dessen ungeachtet leicht die Notierungen.

Aprikosen
Die Kampagne endete unspektakulär: Spärliche Anlieferungen aus Frankreich und der Türkei waren auf sämtlichen Plätzen, spanische und italienische Produkte nur in Frankfurt und Berlin zu haben. Die Verfügbarkeit schränkte sich erkennbar ein, was aber mit dem verringerten Interesse korrespondierte. Die Kurse zogen in Frankfurt und München mengeninduziert an, ansonsten verharrten sie auf bisherigem Niveau, zumindest, wenn die Kondition der Früchte überzeugte.

Kirschen
Zum bevorstehenden Saisonabschluss konnte lediglich auf einheimische Offerten zugegriffen werden, deren Präsenz jedoch merklich schrumpfte. Im Wochenverlauf versiegten die Abladungen in Frankfurt und Köln und auch auf den anderen Märkten trafen bloß noch minimale Zufuhren ein. Die letzten Partien brachte man indes zu kaum veränderten, ab und an aufwärts tendierenden Notierungen problemlos unter.

Kiwis

Neuseeländische Importe waren praktisch allein auf weiter Flur; chilenische Abladungen fielen kaum ins Gewicht. Da sich die Versorgung in der Regel hinreichend dem Bedarf anpasste, veränderten sich die Notierungen nicht wesentlich.

Zitronen
Obwohl sich mit Argentinien, Uruguay, Südafrika, Spanien und Chile einige Länder am Geschäft beteiligten, konnte das Interesse nicht vollends gestillt werden. Daher stiegen die Preise an, insbesondere für die argentinischen und südafrikanischen Offerten. Die Produkte aus Argentinien wurden in Frankfurt vermehrt in 88er- und 100er-Kartons mit jeweils 15 kg angeboten. In München präsentierten sich spanische Verna hinsichtlich ihrer Güte wenig ansprechend, sodass sie nur schwerlich absetzbar waren.

Bananen
Bei einer Bereitstellung, die sich an den steten Unterbringungsmöglichkeiten orientierte, veränderten sich die Notierungen bloß selten. In München verteuerte sich das gesamte Sortiment leicht. In Berlin kletterten die Kurse für die Zweit- und Drittmarken etwas aufwärts, da die Nachfrage nicht komplett befriedigt werden konnte.

Blumenkohl
Die Verfügbarkeit hatte sich weiter begrenzt. Dominierende einheimische Offerten wurden in kleinem Umfang durch belgische und marginal durch polnische und niederländische ergänzt. Da das Interesse ferienbedingt nicht besonders stark ausgeprägt war, erwuchsen daraus vorerst keine Probleme. Vielmehr garantierte dies stabile Preise. Bald darauf zogen diese jedoch erkennbar an, da die Mengen letztendlich nicht ausreichten, um den Bedarf völlig zu decken. 8er-Steigen gingen in Hamburg nicht so gut. Sie verbilligten sich entgegen den favorisierten 6er-Abpackungen. Für exklusive Ware, z. B. aus Belgien, musste punktuell über 12,- € je 6 Stück bezahlt werden.

Salat
Die Zufuhren von Eissalat, der hauptsächlich aus dem Inland und nachrangig aus den Niederlanden stammte, harmonisierten in etwa mit den befriedigenden Verkaufsmöglichkeiten. Die Kurse, zunächst konstant, machten früher oder später aufgrund einer flotten Räumung einen Sprung nach oben, um anschließend wieder unbeweglich zu bleiben. Natürlich war die Nachfrage nach Kopfsalat wegen der Urlaubszeit eingeschränkt, dennoch verzeichnete man ein relativ flüssiges Geschäft mit den deutschen und belgischen Erzeugnissen. Die Bewertungen verharrten überwiegend auf einem kaum veränderten Niveau. Da die inländische Konkurrenz zu vorteilhafteren Konditionen umgeschlagen wurde, gerieten die belgischen Importe unter Druck. Sie vergünstigten sich zunehmend. Einheimische Bunte Salate generierten fortlaufend genügend Absatz. Bei ruhigem bis freundlichem Zuspruch brauchten die Händler ihre Forderungen bloß selten zu modifizieren. Deutsche und belgische Endivien waren nicht der Renner, wurden zum Wochenende hin aber besser geordert. Knapper Feldsalat erzielte bis zu 10,- € je kg.

Tomaten

Rispentomaten und Runde Tomaten stammten vorwiegend aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland. Italien ergänzte in sich verringerndem, Polen in angewachsenem Maß. Spanien trat wiederholt auf den Plan. Die Qualität einheimischer Produkte hatte sich örtlich verbessert. Trotz des reichlichen Zuflusses konnte die flotte Nachfrage nicht immer genügend bedient werden. Die Preise bewegten sich fast unisono nach oben. Das galt im Wesentlichen für die niederländischen und belgischen, etwas abgemildert zudem für die einheimischen Erzeugnisse. Die Differenz zwischen beiden Fraktionen setzte sich dabei kontinuierlich fort. Ein ähnlicher Trend zeichnete sich bei Kirschtomaten ab. Die Bewertungen wurden meist stufenweise nach oben getrieben, bröckelten sehr selten vielleicht einmal ab. Das Gros des Geschäftes tätigte man hier mit niederländischen, italienischen und deutschen Angeboten. Die Bereitstellung belgischer Fleischtomaten begleiteten punktuell in überschaubarer Quantität niederländische Zugänge. Ihre Kurslinien zeigten offensichtlich nach oben.

Gemüsepaprika
Nach wie vor beherrschten die niederländischen Zufuhren den Markt, türkische komplettierten ihn neben belgischen. Polnische Abladungen weiteten ihre Präsenz minimal aus. Spanien startete in den drei hauptsächlichen Farbgruppen in die neue Kampagne. Das breitgefächerte Sortiment wurde für gewöhnlich freundlich geordert. Je nach Verfügbarkeit und Abnahme kam es zu starken Schwankungen bei den Forderungen in zweierlei Richtungen: Zum einen konnten sie bei roten und grünen Kultivaren angehoben und mussten aber bei gelben gesenkt werden. Zum anderen verteuerten sich rote und gelbe Offerten, währende sich gleichzeitig grüne verbilligten. Das traf besonders auf die niederländischen Chargen zu; belgische und polnische wurden teils mitgerissen. Türkische Partien blieben entgegen der Vorwochen bloß verschiedentlich von dieser wechselhaften Entwicklung unberührt. Die spanischen Früchte riefen die Händler über die Tage unverändert auf.

Zwiebeln
Gemüsezwiebeln flossen ausschließlich aus Spanien zu. Bei kontinuierlichen Geschäften stimmten Zu und Abgänge harmonisch überein. In der Folge konnten die Preise ohne große Modifikationen nahezu auf bisherigem Niveau fixiert werden. Lediglich in Frankfurt musste man sie schrittweise reduzieren. Inländische Haushaltsware wurde in der Regel genügend nachgefragt. Ihre Kurse zeigten daher oftmals eine gewisse Konstanz. Allerdings sackten sie zuweilen auch aufgrund eines unbefriedigenden Absatzes marginal ab. Einzig in München vorrätige italienische Importe initiierten bei kleinfallendem Kaliber höhere, österreichische Ergänzungen schwächere Bewertungen.