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29.01.2021

Osteuropa ist Wachstumsmarkt für Import von O&G

(fruchtportal.de) - Die osteuropäischen Länder der EU importieren immer mehr Obst und Gemüse. In dem vergangenen Jahr belief sich dies auf 7 Millionen Tonnen. Das waren 5% mehr als 2018 und 17% mehr als vor fünf Jahren. Das betrifft besonders in der Reihenfolge ihrer Bedeutung die Länder Polen, Rumänien, Tschechische Republik, Bulgarien, Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien.

Ausgenommen sind die 3 baltischen Staaten, die wegen des (Transit-) Handels mit (Weißrussland) eine separate Stellung haben. Der Import von Obst und Gemüse hat in die 8 Ländern zugenommen mit einen Wert von knapp unter 6 Milliarden EUR, wovon 1 Milliarde EUR aus Spanien, Deutschland und den Niederlanden importiert wird.

Die Niederlande sind die Hauptlieferanten der osteuropäischen EU-Länder, der jedes Jahr zulegt. In dem vergangenen Jahr kamen 15% der Importe aus den Niederlanden. Spanien ist der zweite mit einem Anteil von 15% und Deutschland folgt mit kurzem Abstand als Nummer drei, darauf Italien, Griechenland, die Türkei und Polen.

Bananen
Bananen sind das Hauptimportprodukt der osteuropäischen Länder. Die Importe sind von 830.000 Tonnen 2015 auf 1,14 Millionen Tonnen in dem vergangenen Jahr gestiegen. Tomaten, Orangen und Mandarinen waren gewöhnlich Nummern 2 bis 4, aber in dem vergangenen Jahr waren Zwiebeln Nummer zwei mit einem Import von 480.000 Tonnen. Neben Bananen sind auch Paprikas, Gurken, Karotten und bei den weniger wichtigen Produkten zudem Erdbeeren, Zucchini, Avocados und Aprikosen Wachstumsprodukte.

Nur die Tschechische Republik blieb stabil
Polen ist bei weitem der wichtigste Importeur der Gruppe osteuropäischer Länder mit Importwachstum von 2 Millionen Tonnen 2015 auf knapp unter 2,5 Millionen Tonnen letztes Jahr. Für Polen sind Spanien und die Niederlande wichtige Lieferanten mit einem Anteil von jeweils 25% und 23%.

Was die Menge betrifft, ist Rumänien das zweitwichtigste Importland mit einem Import von 1,17 Millionen Tonnen letztes Jahr. Anders als bei anderen osteuropäischen Ländern sind die Importe in die tschechische Republik seit einigen Jahren stabil, wobei die Niederlande der größte Lieferant mit einem Anteil von 19% sind.